Sommerlabor ALP

Die Kulturstiftung St. Moritz lädt in enger Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung (Mareike Dittmer) und dem künstlerischen Beirat jeweils 5 Künstlerinnen, Autorinnen und Forschende ein, im Sommerlabor ALP ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit einer Gruppe von 10 Studierenden zu teilen und im Austausch zu erweitern.

Die künstlerische Leitung entwickelt den thematischen Rahmen des Sommerlabors gemeinsam mit den ausgewählten Künstlerinnen. Die Studierenden werden über einen Open Call ausgewählt und mit Beiträgen zu Unterkunft und Reisekosten unterstützt.

ALP ist ein alpines Labor für angewandte Experimente, das einen „mutigen Raum“ schaffen will, ein Ort des Austausch mit offenem Ausgang, wo gemeinsam –potenziell auch einander widersprechende– Antworten auf offene Fragen gesucht werden, wo Ideen in Entwicklung geteilt werden, und wo gemeinsam Denkpfade und Vorstellungswelten erkundet werden.

Einer interdisziplinären Gruppe von eingeladenen Künstlerinnen und Studierenden wird gemeinsame Zeit ermöglicht. Zeit, die so oft fehlt, um sich fundamentalen Fragen und Ideen im ergebnisoffenen Austausch miteinander zu widmen, für ein „Denken ohne Geländer“ wie Hannah Arendt es nannte.

In der ersten Ausgabe von ALP 2026 mit dem Titel Alpine Landscapes of Perception (Alpine Landschaften der Wahrnehmung) geht es um die Auseinandersetzung mit der Landschaft als Wahrnehmungsraum.
Die Künstler*innen entwickeln in ihren jeweiligen Medien

Alexandra Bachzetsis / Performance
Piet Baumgartner / Film
Fabian Gutscher / Sound
Sara Masüger / Skulptur, Rauminstallation
Maya Minder / Fotografie, Video, Film, Performance

mit den Studierenden ein Archiv von Ideen, Gedanken, Konzepten, Perspektiven und Verbindungen. Die daraus entwickelten öffentlichen Angebote (Workshops, Geführte Spaziergänge, Vorträge und Gespräche) sind für alle interessierten Besuchenden zugänglich, wodurch das Publikum den Prozess miterleben und daran teilnehmen kann und Raum für neue Verbindungen, Interaktionen, Formate, Zielgruppen und Erweiterungen geschaffen wird. Aus der Dokumentation dieser gemeinsamen Aktivitäten entsteht ein Archiv mit Ideen, Gedanken, Konzepten und Verbindungen, das sowohl der Region als auch der ganzen Welt zugutekommt.